 


Neubeginn an alter Stelle (1949-1954) 

1949
Das 25-jährige Jubiläum wird mit 13 Aufführungen des „Jedermann“ gefeiert. Es wird wieder an der frischen Luft Theater gespielt, und zwar im Heessener Schlosshof. |

1950
Aufgrund der Aufbauarbeiten im Heessener Wald finden im Sommer 1950 keine Freilichtaufführungen statt. |

21.02.1951
Mit der Grundsteinlegung beginnt der Bau einer neuen Zuschauertribüne, die als Provisorium errichtet wird. Das erste Stück an alter Spielstelle „Die Jungfrau von Orleans“ sehen 42.000 Zuschauer. |

Bis Mitte der 50er-Jahre stiegen die Besucherzahlen weiter bis auf 56.000.
In der Nähe des Heessener Schlosses wurde ein Spielerheim errichtet. 
1953
In Heessen treffen sich Vertreter von 13 Freilichtbühnen Norddeutschlands. Sie gründen den Verband Deutscher Freilichtbühnen (VDF), zunächst unter dem Namen „Verband der Freilichtbühnen Nordwestdeutschlands“ und wählen Anton Funke zum Präsidenten. | ^Anfang der Seite^

Die Krisenjahre (1955-1974) 
Waren die Zuschauerzahlen in der ersten Hälfte der 50er-Jahre rasch gestiegen, so fielen sie zum Ende der Dekade dramatisch. In erster Linie war die Verbreitung des Fernsehens hierfür verantwortlich, gekoppelt mit einer nicht unbedingt publikumsgünstigen Stückauswahl. Aber auch das Ausbleiben von Vereinen und Gruppen spiegelte sich in den sinkenden Zuschauerzahlen wider. Anstatt gemeinsam ins Theater zu fahren, nutzten die Menschen von nun an lieber ihr eigenes Auto um individuelle Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen.
Auch die Mitgliederzahlen stagnierten. |

1958
Als Reaktion auf das Ausbleiben von Publikum wird ein Märchen mit in den Spielplan aufgenommen. |

1963
August Funke wird Nachfolger von Josef Lappe als Erster Vorsitzender. |

1965
Heinz Frerichmann übernimmt die Spielleitung des Kindertheaters. |

1969
Heinz Frerichmann wird Vorsitzender der Waldbühne Heessen. |

Bis zum Ende der sechziger Jahre stabilisierten sich die Zuschauerzahlen auf 20.000 bis 26.000. |

1974
Auf der Bühne wird eine neue Beleuchtungs- und Beschallungsanlage mit Mikrofonen installiert. | ^Anfang der Seite^

Der neue Aufschwung (1975-1992) 
Durch neue Werbestrategien und durch gezielte Ansprache von Firmen und Vereinen stiegen die Zuschauerzahlen wieder auf 30.000. Der Name des Vereins änderte sich in „Westfälische Freilichtspiele e.V. Waldbühne Heessen“. 
1975
Es wird ein zweites Kinderstück ins Programm aufgenommen. Die Regie übernimmt Karl Voß, der 1971 Nachfolger von Anton Funke als Präsident des VDF geworden ist. |

1978
Das zweite Kinderstück verschwindet zunächst wieder vom Spielplan. Zum ersten Mal werden bei „Pippi Langstrumpf“ Funkmikrofone eingesetzt. |

1980
Heinz Frerichmann löst Anton Funke in der Gesamtspielleitung ab. |

Zum Anfang der 80er-Jahre stiegen die Zuschauerzahlen weiter an. Das zweite Kinderstück etablierte sich von nun an endgültig im Spielplan. Heinz Frerichmann führte zunächst teilweise in drei Inszenierungen pro Sommer Regie, erhielt aber später Unterstützung durch Anton Samoschkoff und Werner Waegener. 

1984
Zum 60. Geburtstag der Waldbühne erscheint in der Hammer kulturgeschichtlichen Reihe das Buch „Hier ist des Volkes wahrer Himmel. Sechs Jahrzehnte Volksschauspiel Waldbühne Heessen“ von Monika Christians. |

Zum Ende der 80er-Jahre schnellten die Zuschauerzahlen auf über 60.000 Zuschauer pro Sommer-Saison hoch. Damit etablierte sich die Waldbühne als Deutschlands besucherstärkstes Amateurtheater. Die Inszenierungen im Erwachsenentheater hatten zeitweise einen so großen Erfolg, dass man sich zu Wiederholungen in der darauf folgenden Saison entschied und zwei Theaterstücke für Erwachsene anbot.
Die Anzahl der Mitwirkenden pendelte sich bei ca. 200 ein. 
1987
Pfarrer Elmar Grunwald wird neuer Vorsitzender des Vereins.
Heinz Frerichmann beschränkt sich in der Spielleitung auf das Erwachsenentheater. |

Die Regiearbeit im Kindertheater teilten sich seit 1987 Werner Waegener, Robert Hesse, Heinz-Werner Bomhof und Wolfgang Barth. 
1988
Mit „Anatevka“ erhalten die Musicals erfolgreich Einzug in den Heessener Spielplan. |


Zum Anfang der 90er-Jahre wurde mit Hochdruck an der Planung einer neuen Tribüne gearbeitet. Die alte Holzkonstruktion, die 1951 als Provisorium errichtet wurde, entsprach schon länger nicht mehr dem Bild einer modernen Spielstätte. 
22.11.1992
Die Grundsteinlegung für einen neuen modernen Tribünenbau wird gefeiert. | ^Anfang der Seite^


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Letzte Änderung dieser Seite: 28.05.2004 |